Krise ist ein produktiver Zustand. Man muss ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

Max Frisch

Ein Freund oder Kollege leidet unter der Corona-Krise und fühlt sich als Unternehmer in seiner Existenz bedroht? Dann gibt es viele Möglichkeiten, wie Sie ihn unterstützen und auf dem Weg durch die Krise begleiten können. Das erste und einfachste, was Sie dabei tun können, ist ihm einfach zuhören. Reden hilft.

Unsere erste Reaktion auf Menschen, die durch die Corona-Krise in eine ernste wirtschaftliche Schieflage gebracht wurden und gefühlt am Abgrund stehen, ist die, zu versuchen, ihnen zu helfen. Dabei geben wir gute Ratschläge, erzählen ihnen von unseren eigenen Erfahrungen und bemühen uns, unmittelbar Lösungen zu finden.

Wir täten jedoch weitaus besser daran, ihnen zunächst einmal einfach zuzuhören.

Nehmen Sie die Ängste und die Verzweiflung ernst, hören Sie genau hin, um dann dabei zu helfen, geeignete Unterstützung für die individuelle Situation zu organisieren, ob als schnelle „Erste-Hilfe“ für den Notfall oder Informationen zu professionellem Krisenmanagement.

Eines ist jedoch sicher: Sie können Ihrem Freund, Geschäftspartner oder Kollegen nicht alleine helfen. Dafür gibt es Profis. In Zeiten der Krise sind Solidarität und professionelle Hilfe besonders wichtig. Sie können dabei helfen, die richtige Person zu finden, der sich Ihr Gegenüber anvertrauen kann. Auch wenn der Weg zu einem Krisenexperten oder einer Beratungsstelle oftmals schwer fällt. Profis sind dafür da, einem ins Straucheln geratenen Unternehmer mit ihrem Fachwissen zu helfen.

Gute Freunde, Geschäftspartner oder Kollegen helfen sich in der Not. Sie können diese Last aber nicht alleine tragen.

Benutzen Sie einfach unseren Unterstützungsangebote-Finder und schauen Sie, was am Besten zum betroffenen Unternehmer und seiner Situation passt. Ermutigen Sie ihn zur Kontaktaufnahme und bleiben Sie ein interessierter Zuhörer.